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Deck Sounds

Alle Funktionen

Alles, was das Stream Deck Soundboard Deck Sounds kann, nach Themen sortiert. Klappe einen Abschnitt auf, um die Details zu sehen.

Bedienung
  • Dateien reinziehen: auf eine Taste = genau dort (mehrere Dateien füllen die folgenden Tasten). Irgendwo sonst ins Fenster = auf die freien Tasten verteilt. Auch ganze Ordner, die Dateien werden alphabetisch sortiert.
  • Taste anklicken öffnet sie im Editor, Doppelklick spielt ab. Im Edit-Modus löst „Auslösen“ die gewählte Taste genau wie ein Druck am Stream Deck aus (mit Crossfade, Playlist, Seitenwechsel).
  • Edit- und Show-Modus (Strg/Cmd+E): Im Show-Modus startet bzw. stoppt ein einzelner Klick die Taste. Der Editor ist ausgeblendet, die Kacheln werden groß, nichts lässt sich versehentlich verschieben oder bearbeiten, Esc stoppt alles.
  • Gesperrt im Show-Modus sind alle Einstellungen, die den Ton unterbrechen würden: Show wechseln und verwalten, Audio-Ausgang, Kanäle, Rate, Geräte neu einlesen, Stream Deck neu verbinden, Seiten anlegen und löschen, Audio-Puffer, Lautheit angleichen.
  • Playlist- und Spotify-Kacheln haben im Show-Modus unten ⏮ ⏭ für vorheriger und nächster Titel.
  • Tasten umsortieren: auf eine andere Taste ziehen = verschieben (ist das Ziel belegt, werden beide getauscht). Mit Alt (Mac: Option) = kopieren. Ein laufender Sound wandert mit seiner Taste mit.
  • Kopieren und Einfügen mit Strg/Cmd + C / X / V. Per Rechtsklick auch „Nur Einstellungen einfügen“: übernimmt Fades, Kurven, Loop, Pegel, Farbe und „Beim Drücken“, behält aber Sound, Titel und Start/Ende der Zieltaste.
  • Rückgängig und Wiederherstellen mit Strg/Cmd+Z und Strg+Umschalt+Z bzw. Strg+Y, bis zu 50 Schritte je Show. Schnelle Änderungen hintereinander zählen als ein Schritt.
  • Restzeit: laufende Tasten zeigen oben rechts die Restzeit, in den letzten 5 Sekunden leuchtet sie auf und pulsiert. Dasselbe zeigt das Stream Deck, mit großer Schrift und dem Playlist-Titel unten.
  • Pegelanzeige neben dem Master-Regler (L/R, mit Spitzenwert). „LIM“ leuchtet, wenn der Schutzbegrenzer die Summe herunterregelt.
  • Uhr und Show-Timer (Stoppuhr mit Start/Pause und Zurücksetzen) in der Statuszeile. Der Timer läuft auch nach einem Neustart des Programms weiter.
  • Mausrad-Schutz: Auswahlfelder, Zahlenfelder und Regler reagieren aufs Mausrad nur, wenn sie vorher angeklickt wurden. So verstellt Scrollen nie versehentlich Ausgang, Show oder Pegel.
Wellenform und Schnitt
  • Wellenform: In der oberen Hälfte ziehst du die Fades (gelbe Punkte), in der unteren Start (grün) und Ende (rot). Geändert wird nur direkt an den Griffen, ein Klick auf die übrige Fläche verändert nichts. Die Original-Wellenform ohne Fades bleibt heller dahinter sichtbar.
  • Schnell setzen: Strg+Klick setzt den Start an die Klickstelle, Alt+Klick bzw. Cmd+Klick das Ende, danach lässt sich gleich weiterziehen. Liegen zwei Griffe übereinander, entscheidet die Ziehrichtung. Alle Werte gehen auch exakt über die Zahlenfelder.
  • Einrasten an Nulldurchgängen (Standard: an): Start und Ende springen auf den nächsten steigenden Nulldurchgang, ein Loop knackt an der Nahtstelle nicht.
  • Zoom: Mausrad zoomt um den Mauszeiger herum, bis auf einzelne Samples. Shift+Mausrad, seitliches Wischen oder die mittlere Maustaste verschiebt den Ausschnitt. Unter der Wellenform: −/+, Region, Start/Ende (±0,5 s zum genauen Schneiden), Alles und eine Scrollleiste.
  • Trackpad und Touch: Pinch zoomt an der Stelle unter den Fingern, zwei Finger waagerecht wischen verschiebt, Doppeltipp mit zwei Fingern wechselt zwischen Region und ganzer Datei. Auf Touchscreens gehen Pinch und Verschieben mit zwei Fingern.
  • Fade-Kurven für Fade-In und Fade-Out getrennt: Equal Power, Linear, Exponentiell, Logarithmisch, S-Kurve. „Alles ausfaden“ hat eine eigene Kurve.
Wiedergabe-Verhalten
  • Taste drücken = Start, nochmal drücken = Stop. Gestoppt wird mit der globalen Crossfade-Zeit. Wer während des Ausblendens erneut drückt, startet den Sound neu.
  • Beim Drücken (pro Taste einstellbar):
    • Andere stoppen (Standard): Crossfade, alle anderen blenden über die Crossfade-Zeit aus, der neue Sound blendet ein. 0 = harter Schnitt.
    • Dazumischen: läuft zusätzlich zu allem anderen („MIX“ auf der Taste).
  • Loop pro Taste. Ohne Loop blendet ein Sound vor dem Ende-Punkt automatisch aus.
  • Sofort wirksam: Ende, Fade-Out, Loop, Pegel und Effekte wirken auch auf die laufende Taste. Fade-In gilt ab dem nächsten Start.
  • Farbe und Titel pro Taste.
Aktionen für Tasten
  • Sound abspielen mit allen Einstellungen oben.
  • Playlist: Songs (auch ganze Ordner) auf die Taste oder in die Titelliste ziehen. Nahtloser Crossfade (Zeit pro Playlist einstellbar), wahlweise Shuffle (kein Titel direkt zweimal hintereinander) und Wiederholen. Reihenfolge per Drag & Drop, ⏭ ⏮ blenden sofort zum nächsten bzw. vorherigen Titel. Der nächste Titel wird schon im Hintergrund geladen. Ein erneuter Druck blendet die Playlist aus.
  • Alles stoppen (Panic-Taste): alles ist sofort aus, egal welche Fade-Zeiten eingestellt sind. Im Fenster macht Esc dasselbe.
  • Alles ausfaden: blendet alle laufenden Sounds über die eingestellte Zeit aus (z. B. 3 s). Mehrere solcher Tasten mit unterschiedlichen Zeiten sind möglich, ein schon laufender längerer Fade wird nahtlos verkürzt.
  • Nächste Seite / Vorherige Seite: Seitenwechsel auch direkt am Stream Deck. Laufende Sounds und Playlists spielen dabei weiter.
  • Spotify steuern: Play/Pause mit Fade, Einfaden, Ausfaden, Nächster/Vorheriger Titel, Stopp. Am Mac steuert Deck Sounds die Spotify-App direkt (macOS fragt beim ersten Mal nach der Erlaubnis), unter Windows über die Medientasten (ohne Fades). Mit „Andere stoppen“ blendet die Spotify-Taste laufende Sounds aus, sobald Spotify startet. Umgekehrt halten „Alles stoppen“, „Alles ausfaden“ und Tasten mit „Andere stoppen“ auch Spotify an, aber nur in Shows mit Spotify-Taste.
Pegel und Effekte
  • Lautheit angleichen (EBU R128, LUFS): misst die Lautheit und setzt den Pegel der gewählten Taste, der Seite oder der ganzen Show so, dass alles gleich laut klingt (Ziel einstellbar, Standard −18 LUFS). Gemessen wird der Ausschnitt zwischen Start und Ende. Bei Playlists bekommt jeder Titel einzeln seinen Pegel. Leise Dateien werden höchstens +12 dB bzw. bis zu Spitzen von −1 dBFS angehoben. Optional werden neue Sounds beim Zuweisen automatisch angeglichen.
  • Lautheit sichtbar: steht oben links in der Wellenform und in der Titelliste der Playlist.
  • Effekte je Taste: Gate, 5-Band-EQ (Glocke, Shelf, Hoch-/Tiefpass, mit Frequenzgang-Anzeige), De-Esser, Kompressor und Limiter. Sie laufen live, ohne zusätzliche Latenz, Änderungen sind sofort hörbar, auch bei laufender Taste. Die Reihenfolge der Kette lässt sich per Verschieben der Reiter ändern. Tasten mit aktiven Effekten zeigen „FX“.
  • Grafisch bedient: Gate, Kompressor und Limiter über eine Kennlinie (Punkte ziehen für Schwelle, Ratio, Range, Ceiling, mit Gain-Reduction-Anzeige live). Der EQ über Punkte im Frequenzgang (ziehen = Frequenz/Gain, Mausrad = Q, Rechtsklick = Typ, Doppelklick = Band an/aus). Dahinter läuft eine Spektrumanzeige (RTA) der laufenden Taste, wahlweise vor oder nach dem EQ.
  • Master-Pegel mit Pegelanzeige und Schutzbegrenzer.
Stream Deck und Drehregler
  • Unterstützte Modelle: Stream Deck MK.2 / Original, Mini, XL, Neo, Plus und Plus XL. Das Programm steuert das Gerät direkt über USB, die Elgato-Software muss dafür beendet sein (auch im Tray bzw. in der Menüleiste).
  • Raster pro Show: Wie viele Tasten eine Seite hat, stellst du je Show ein, auch ohne Stream Deck, mit Vorlagen für Mini, Neo, Stream Deck +, MK.2 und XL. Wird das Raster verkleinert, gehen Tasten nicht verloren: Sie werden ausgeblendet und kommen beim Vergrößern an ihren Platz zurück.
  • Kleineres Deck: Die Stream-Deck-Tasten liegen oben links im Raster. Kacheln außerhalb des Decks sind leicht abgedunkelt und am Rechner weiter bedienbar. „Nur Deck-Bereich“ zoomt die Ansicht auf die Größe des Decks.
  • Größeres Deck: Das Raster der Show wird automatisch auf die Größe des Decks erweitert (nie verkleinert), sobald gerade nichts spielt.
  • Anstecken und Abziehen: Das Stream Deck wird ohne „Neu verbinden“ erkannt (in etwa 2 Sekunden). Die Helligkeit lässt sich einstellen.
  • Drehregler (Stream Deck + / + XL): Jeder Regler lässt sich pro Show belegen mit:
    • Master-Pegel (drücken = stumm)
    • Pegel einer Taste bzw. der zuletzt gestarteten (drücken = auslösen)
    • Playlist (Titel vor/zurück)
    • Spotify-Lautstärke (nur Mac)
    • Crossfade-Zeit
    • Seite
    • Alles ausfaden
  • Touch-Streifen: zeigt zu jedem Regler Name, Wert und einen Balken. Wischen wechselt die Seite.
  • Drehregler im Programmfenster: Im Edit-Modus stehen die Regler als Felder unter den Kacheln, auch ohne angeschlossenes Deck (Raster-Vorlage „Stream Deck +“). Feld anklicken wählt den Regler, die Belegung steht dann unten im Editor.
  • Logo auf dem Deck: Dein Logo liegt blass über alle Tasten verteilt wie ein Hintergrundbild hinter den Beschriftungen.
Shows und Seiten
  • Shows: Jede Show hat eigene Tasten, eine eigene Crossfade-Zeit und eine Kopie aller Sounds. Die Originaldateien dürfen verschoben oder gelöscht werden, die Show funktioniert weiter.
  • Verwalten: Neue Show, Duplizieren (z. B. als Vorlage für den nächsten Kunden), Umbenennen, Löschen.
  • Export und Import: Eine Show lässt sich als einzelne .deckshow-Datei mit allen Tasten und Sounds exportieren. Importieren per Menü, Doppelklick auf die Datei oder ins Fenster ziehen. So kommt eine Show vom Windows-PC auf den Mac. Gibt es dort schon eine Show mit dem Namen, kannst du sie ersetzen oder als Kopie behalten.
  • Seiten: beliebig viele Seiten anlegen, umbenennen, löschen und mit ◀ ▶ wechseln.
  • Automatisch gespeichert: Von jeder Show bleibt zusätzlich eine Sicherungskopie des vorherigen Stands. Ist eine Show-Datei beschädigt (z. B. nach einem Stromausfall), nimmt das Programm automatisch diese Kopie.
  • Pro Rechner bleiben Audio-Ausgang, Kanäle, Master, Stream-Deck-Helligkeit und Logo.
Audio-Ausgänge und Formate
  • Ausgang und Kanäle: Audio-Interface und Kanalpaar (z. B. 3/4) wählbar. Pro Taste ist auch ein eigener Ausgang möglich.
  • Windows: Unterstützt ASIO (die Geräte erscheinen mit [ASIO] in der Liste), außerdem WASAPI, MME und DirectSound. Ein ASIO-Treiber kann meist nur von einem Programm gleichzeitig benutzt werden.
  • Dante Virtual Soundcard: Am Mac erscheint sie als normales Audiogerät (Core Audio, kein ASIO nötig), unter Windows über ASIO. Die Rate muss zum Dante-Netz passen (meist 48 kHz).
  • Samplerate: „Auto“ nimmt die Standardrate des Treibers oder du stellst sie fest ein. Für die echte Rate unter Windows WASAPI oder ASIO wählen.
  • Audio-Puffer: Standard 512 Samples (≈ 10 ms). Bei Knacken oder Aussetzern vergrößern, kleiner = weniger Verzögerung. Bei ASIO und Dante stellt der Treiber den Puffer ein.
  • Formate: WAV, AIFF, FLAC, MP3, OGG, Opus, CAF, dazu M4A/AAC und der Ton aus MP4/MOV. Dateien werden komplett in den Speicher geladen, sehr lange Dateien (Stunden) brauchen entsprechend Arbeitsspeicher.
Logo und Branding
  • Dein eigenes Logo erscheint oben im Fenster und als Programm-Icon, am besten als PNG mit transparentem Hintergrund (über „Logo wählen…“).
  • Weiß (Standard): das Logo als weiße Silhouette, am besten sichtbar auf dem schwarzen Deck, auch bei dunklen Logos. Originalfarben: so wie die Datei ist. Ein Regler stellt ein, wie blass es auf dem Deck liegt.
Testversion, Lizenz und Updates
  • 7 Tage testen: Deck Sounds lässt sich ab dem ersten Start 7 Tage uneingeschränkt testen. Unten rechts steht „Testversion – noch N Tage“.
  • Lizenzschlüssel: Danach startet das Programm nur noch mit einem Lizenzschlüssel (Menü → Lizenz …, Schlüssel einfügen, „Aktivieren“). Shows, Sounds und Einstellungen bleiben immer erhalten, und ein laufendes Programm wird nie gesperrt. Geprüft wird nur beim Start. Der Schlüssel wird ohne Internet geprüft und gilt auch nach einer Neuinstallation. Auf einem neuen Rechner trägt man ihn einmal neu ein.
  • Updates: Das Programm sucht beim Start nach Updates und installiert sie auf Wunsch (oder über Menü → Nach Updates suchen). Läuft gerade etwas oder ist der Show-Modus an, erscheint nur ein Hinweis in der Statuszeile. Vor dem Installieren fragt das Programm nach, wenn noch etwas spielt.
Gut zu wissen
  • Unter Windows blockiert „Als Administrator ausführen“ das Reinziehen von Dateien aus dem Explorer. Das Programm normal starten.
  • Ohne Stream Deck lässt sich alles auch am Rechner bedienen.
  • Elgato und Stream Deck sind Marken der Corsair Memory, Inc. Deck Sounds ist ein eigenständiges Programm, kompatibel mit Elgato Stream Deck, und kein offizielles Elgato-Produkt. Das Stream Deck ist nicht im Lieferumfang enthalten.
  • Deck Sounds verwendet Open-Source-Komponenten (u. a. Qt/PySide6, libsndfile, PortAudio, hidapi). Die Lizenztexte stehen im Programm unter „Über“.
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